Aktuelles (2)

--- Meldung vom 03.04.2019 ---

Frühjahrsmarkt im Auktionshaus Peter Bamberger

am 06. April 2019

--- Meldung vom 25.03.2019 ---

286. Kunstauktion des Auktionshauses Georg Rehm

am 11. und 12. April 2019

 

die 286. Kunstauktion des Augsburger Kunstauktionshauses Georg Rehm hat eine ausgezeichnete Bestückung. Fast 2000 Exponate sind in gut 1.200 Losen zusammengefasst und werden am 11. und 12. April versteigert.

 

Über 180 Einzeleinlieferungen wurden im Rahmen dieser Auktion bearbeitet und katalogisiert. Trotzdem gibt es "zwei spezielle Teile die diese Auktion ganz besonders prägen".

 

Zum ersten sind dies über 60 Möbel feinster Güte.

Zwei Barocktabernakelsekretäre aus der Mitte des 18. Jh., Süddeutsch, Nußbaum werden angeboten. Der größere von beiden wird mit 5.000,- Euro der etwas kleinere mit 3.200,- Euro aufgerufen. Ein Barockschrank mit aufwendigen Maketterieintarsien auf den Türen ebenso süddeutscher Herkunft hat eine Taxierung von 4.000,-- Euro. Ein großer Schreibsekretär mit seltener Einteilung und auch aufwendig intarsiert wird mit 3.600,- Euro angeboten. Interessant auch ein Frühbarocker Aufsatzschrank, Nußfurnier auf Weichholzkorpus der mit 2.000,- Euro aufgerufen wird. Ein Augsburger Kabinettschränkchen mit zahlreichen Geheimfächern, gefertigt im 17. Jh., kommt mit 1.500,- Euro unter den Hammer. Ein reich verzierter Renaissancehalbschrank wird mit 900,- Euro angeboten. Während ein Irschenberger Bauernschrank mit typischer reicher Bemalung Vergoldung und Schnitzerei mit 5.500,- Euro angeboten wird. Dieser Bauernschrank steckt bei geschnitzten Steckaufsatz auch die Bayerische Königskrone und ist mit Szenen aus den vier Jahreszeiten bemalt.

 

Zum zweiten kommen über 40 hochwertige Uhren zum Aufruf.

unter den zahlreichen goldenen Taschenuhren befindet sich auch eine goldene Taschenuhr von A. Lange und Söhne, mit einen 3/4 Platinenwerk und Schwanenhalsregulierung. Diese befindet sich im Originaletui mit Ersatzglas und hat eine Limitierung von 2.500,- Euro. Einige französische Pendulen sind zu Taxen von 300,- - 1.200,- Euro im Angebot. Selten ist ein Vorderzappler aus dem 18. Jh., mit Messingwerk und reliefierten Puttiköpfen, im geschwärzten Holzgehäuse. Dieses seltene Sammlerstück wird sein Taxe von 550,- Euro sicher übertreffen. Im Bereich der moderneren Uhren wird eine Tischuhr von Jaeger le Coultre für 1.100,- Euro angeboten.

 

Viele weitere interessante Aufrufe sind im Auktionsangebot. So kommen fast 100 Silberdosen und Etuis zur Versteigerung. Diese sind teilweise auch in Konvoluten zusammengefasst. Aus einer Sammlung Ikonen kommen ca. 20 Ikonen aus Russland mit besten Provienzen zum Aufruf. Aus der Auflösung eines Antiquitätengeschäftes im Münchner Raum werden Klosterarbeiten des 18. und 19. Jahrhunderts (Taxen zwischen 100,- und 250,- Euro) angeboten. Aus dieser Einlieferung ist auch eine größere Partie antiker Schmuckstücke in der Auktionsofferte. 220 Ölgemälde beschließen die zweitägige Versteigerung. Mit im Angebot sind Arbeiten von Emil Adam (Pferdebild 450,-), Fritz Hallberg Kraus (Landschaft 600,- ), vom Münchner Franz Quaglio ist eine Szene mit Tscherkessenreiter dabei die Taxe hier sind 1.600,- Euro. Der Augsburger Otto Scheinhammer ist mit einer dörflichen Winterlandschaft dabei (650,-), von Otto Pippel ist eine klassische Gebirgslandschaft (1.100,--), ein Hauptwerk von dem Weimarer Künstler Albin Kühn wird versteigert. Das Gemälde ist großformatig 74x104cm und in einem Prunkrahmen und zeigt eine Bachlandschaft mit Fachwerkhäusern. Aufrufpreis hier 1.600,- Euro.

 

Auf der Homepage des Augsburger Auktionshaushauses, www.auktionshaus-rehm.de, kann man ab 29. März jedes Stück mit einem oder mehreren Fotos finden.

 

Am Donnerstag dem 4. April bis zum Mittwoch 10. April beginnt die Besichtigung im Haus. Täglich ist von 10 - 18 Uhr in der Provinostraße 50 1/2 (zwischen tim und Theater) geöffnet. Dies gilt auch für Samstag und Sonntag täglich ist von 10 - 18 Uhr das Ansehen der zahlreichen Auktionsofferten möglich. Parkplätze findet man direkt vor dem Haus.